Dauertest Mazda CX-60 PHEV: Sayonara, flotter Japaner!

Mario Borri: Effizienz

Trotz seines stattlichen Gewichts von über 2 Tonnen und mehr als 300 PS Leistung lässt sich das grosse Mazda-SUV auch sparsam fahren. Wenn man ihn im Alltag regelmässig lädt, ist die Werksangabe von 1,5 l/100 km gar nicht so illusorisch. Auch die rein elektrische Reichweite von fast 60 Kilometern kann sich sehen lassen. Auf längeren Strecken ohne Zwischenladen ist der CX-60 Plug-in natürlich durstiger, viel mehr als 5 Liter waren es im Test ab nie.

Rafael Künzle: Platzangebot
Der Mazda CX-60 bietet deutlich mehr Platz im Vergleich zum einstigen SUV-Flaggschiff CX-5. In der ersten Reihe gibts generell kaum Grenzen. In der zweiten Reihe könnte höchstens das optionale Schiebedach die Kopffreiheit von Hünen einschränken. Hinter der nicht verschiebbaren, aber im Verhältnis 40 zu 20 zu 40 teilbaren Rückbank gibts Platz für 570 Liter Gepäck. Die Rückbank lässt sich praktisch vom Kofferraum aus umklappen, wodurch das Fassungsvermögen auf üppige 1726 Liter steigt.

Isabelle Riederer: Design
Der Mazda CX-60 PHEV fällt im Allerwelts-Einerlei der SUV optisch ganz schön aus dem Rahmen. Lange Motorhaube, weit nach hinten gezogene Fahrgastkabine, kurzer Überhang hinten. So baut man schöne Sportwagen. Der CX-60 ist aber ein SUV. Die Türen sind nach innen gewölbt, was dem 4,75 Meter langen Japaner eine schlanke und sportliche Taille verleiht. Da haben die Designer in die die Trickkiste gegriffen. Auch sonst wirkt der CX-60 dynamischer als seine Artgenossen.

Fabio Simeon: Technik
Seinen 17,8 kWh grossen Stromspeicher lädt der Mazda CX-60 zweiphasig mit Wechselstrom. Maximal 7,4 kW Ladeleistung versprechen die Japaner – und tatsächlich: An der 11-kW-Wallbox, die viele PHEV-Fahrer wohl zu Hause oder am Arbeitsplatz installiert haben, lädt er laut Lade-Log mit 7,3 kW an der Wallbox. Er ist in rund zweieinhalb Stunden wieder voll aufgeladen. Unabhängig von der Aussentemperatur zeigt er hier eine stabile Leistung, was die Ladepausen zu Hause oder am Arbeitsplatz sehr gut kalkulierbar macht.

Michael Lusk: Fahrverhalten
Der Mazda CX-60 überzeugt sowoehl mit seiner Langstreckentauglichkeit als auch mit seinem kräftigen Antritt, wenn es mal schneller gehen soll. Die Gänge wechseln sehr geschmeidig, das Fahrwerk ist komfortabel ausgelegt. Dennoch gibt die Federung die Beschaffenheit der Strasse und Unebenheiten relativ direkt an den Fahrer weiter – was durchaus von Vorteil ist, wenn man auf Landstrassen mal sportlicher unterwegs ist. Denn mit 327 PS Systemleistung kann der Japaner nicht nur gleiten, sondern auch flott um Kurven flitzen. Was er auf über 10 000 Kilometern bewiesen hat.        

 

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